Schritte-Woche: Eine Woche, drei Wege mehr zu gehen
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Bewegung0 € · kostenlosunter 30 Min.

Schritte-Woche: Eine Woche, drei Wege mehr zu gehen

Eine einzelne Bewegungsmaßnahme verpufft leicht im vollen Arbeitsalltag – drei, die in derselben Woche zusammenspielen, werden zum Gesprächsthema. Die Schritte-Woche bündelt drei niedrigschwellige Klassiker zu einer gemeinsamen Aktion: mehr gehen, ganz ohne Sportprogramm.

Auf welchen drei Wegen gehen Sie in einer Woche mehr?

Die Schritte-Woche kombiniert bewusst drei Maßnahmen, die sich gegenseitig tragen: Die Treppen-Challenge macht Alltagsbewegung sichtbar, Walking-Meetings verlegen ohnehin anstehende Gespräche auf die Beine, und der Lunch-Walk gibt der Mittagspause eine Richtung nach draußen. Keine davon verlangt Sportkleidung, Anmeldung oder Budget – zusammen decken sie den ganzen Arbeitstag ab: vor dem Schreibtisch, im Meeting, in der Pause.

Warum bewegt das Bündel mehr als die Einzelmaßnahme?

Einzelne Bewegungsimpulse konkurrieren mit dem vollen Kalender und verlieren meist. In einer gemeinsamen Woche stützen sie sich gegenseitig: Wer morgens die Treppe genommen hat, denkt mittags eher an die Runde; wer das Meeting im Gehen erlebt hat, sitzt nachmittags weniger selbstverständlich. Der gemeinsame Rahmen – eine Woche, ein Thema – senkt die Hürde für jede einzelne Handlung, weil niemand allein anfängt.

Wie wird aus der Woche eine Gewohnheit?

Der Reiz liegt im klaren Anfang und Ende: Eine Woche ist überschaubar genug, dass alle mitmachen, und lang genug, dass Bewegung sich normal anzufühlen beginnt. Am wirksamsten ist die Schritte-Woche, wenn Führungskräfte sichtbar mitgehen und am Ende kurz zurückgeschaut wird: Was ist geblieben? Oft bleibt genau eine der drei – der feste Lunch-Walk, das Walking-Meeting am Dienstag – und wird zum dauerhaften Teil der Woche. Die Aktion war der Anlass, die Gewohnheit ist das Ergebnis. Eine gute Ergänzung ist die Best Practice Kilometer-Woche: Eine Woche, in der jeder Weg zählt.

Enthaltene Maßnahmen (3)

  • 1

    Treppenchallenge

    Poster drucken, Zähltafel aufhängen, fertig. Sichtbar im ganzen Haus. Wer schafft die meisten Stockwerke in einem Monat? Dieser Klassiker der BGF zieht auch bewegungsferne Kolleginnen und Kollegen an, weil der Einstieg so einfach ist.

    unter 30 Min. · 0 €

  • 2

    Walking Meetings

    Besprechungen im Gehen statt im Sitzen. Kostet nichts, wirkt sofort, alle können mitmachen. Eine Stanford-Studie zeigt: Im Gehen fallen den meisten Menschen mehr Ideen ein als im Sitzen – im Schnitt rund 60 % mehr (Oppezzo & Schwartz 2014). Ideal für 1:1-Gespräche, Feedback-Gespräche und kreative Brainstormings.

    unter 30 Min. · 0 €

  • 3

    Lunch-Walk

    Einmal pro Woche gemeinsam in der Mittagspause spazieren gehen — 30 Minuten frische Luft, Bewegung und Teambuilding. Kein Equipment nötig, keine Kosten. Einfach losgehen.

    unter 30 Min. · 0 €

Wie setzen Sie die Maßnahme um?

  1. 1
    Poster gestalten: „Nehmen Sie die Treppe – Challenge!“
  2. 2
    Zähltafel im Treppenhaus aufhängen
  3. 3
    Per E-Mail ankündigen und Ziel setzen (z. B. 10.000 Stockwerke als Team)
  4. 4
    Wöchentlich Stand aktualisieren
  5. 5
    Nach 4 Wochen Ergebnis feiern

Planen, einladen, Teilnahme messen: EasyBGM, aus dessen Haus der kostenlose BGF-Kompass kommt, legt diese Maßnahme als Projekt an, lädt die Belegschaft ein und zeigt, wie viele mitmachen. So läuft eine Maßnahme in EasyBGM →

Was brauchen Sie dafür?

Aufwand
unter 30 Min.
Kosten
0 €
Setup
30 Min.
  • ✓ Kostenlos
  • ✓ Hohe Sichtbarkeit im Haus
  • ✓ Gamification-Effekt
  • ✓ Niedrigschwellig für alle

Steuer und Krankenkasse: was möglich ist

Gesundheitsleistungen des Arbeitgebers können nach § 3 Nr. 34 EStG bis 600 € pro Mitarbeitendem und Jahr steuerfrei sein — wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Lohn erbracht werden und entweder zertifiziert sind (§ 20 SGB V) oder im betrieblichen Gesundheitsförderungsprozess umgesetzt werden. Fitnessstudio-Beiträge und Firmenfitness gehören nicht dazu. Für ZPP-zertifizierte Kurse (z. B. von Upfit) kann die Krankenkasse ihren Versicherten die Kursgebühr ganz oder teilweise erstatten — dann ist nur der übersteigende Teil steuerfrei. Projekte im Betrieb kann sie nach § 20b SGB V fördern, ohne Anspruch. Bestätigen kann die Steuerfreiheit nur Ihr Steuerberater.

Krankenkasse und Steuer: so gehen Sie vor →

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